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Geistes- und Sozialwissenschaften

Anna-Sophie Ulfert

E-Mail

ulfert@psych.uni-frankfurt.de

Alter

33

Aktuelle Tätigkeit

Postdoc


Institution

Goethe-Universität Frankfurt

Frankfurt am Main

Hessen


Biographie

Anna-Sophie Ulfert erforscht am Lehrstuhl für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt, wie Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) im Arbeitskontext eingesetzt werden. Schwerpunkt ihrer Untersuchungen ist die Rolle von Vertrauen, Transparenz und Verständlichkeit in der Zusammenarbeit mit KI-Systemen. Ziel ihrer Forschung sind ableitbare Handlungsempfehlungen für Organisationen sowie die Förderung und Optimierung der Zugänglichkeit und Verständlichkeit von KI-Anwendungen im Alltag. Hierfür hat sie verschiedene internationale und multidisziplinäre Forschungsprojekte initiiert und forscht aktuell z.B. mit Forschergruppen in den Niederlanden und in Israel. Darüber hinaus setzt sie sich insbesondere in der Lehre dafür ein, das Thema KI für Studierende verschiedener Fächer zugänglich zu machen und zu entmystifizieren. Dabei soll nicht nur ein thematisches Verständnis erreicht werden, sondern ein fächerübergreifender Diskurs angeregt werden, welcher Studierende für die relevanten Fragen der Zukunft sensibilisiert. Um dies zu ermöglichen, hat sie ein transdisziplinäres Curriculum zum Thema KI für Psychologiestudierende an der Goethe-Universität entwickelt.

Fragestellungen im Themenfeld Künstliche Intelligenz

In meiner Forschung und Lehre im Fach Psychologie beschäftige ich mich damit, wie KI die Arbeitswelt verändert, wie sich Menschen an diese Veränderungen anpassen und wie KI Methoden in der psychologischen Forschung eingesetzt werden können. Dabei konzentriere ich mich insbesondere darauf wie individuelle Faktoren den Umgang mit KI beeinflussen (z.B. der Einfluss von Expertise auf Technologievertrauen), wie KI-Systeme entwickelt werden können, um die Interaktion zu fördern (z.B. understandability) und wie KI-Systeme die Arbeitswelt verändern (z.B. Human-Agent Teaming). Zudem untersuche ich den Einsatz von Agentenbasierter Modellierung in der Teamforschung. Auch in der Lehre bin ich motiviert die Disziplinen der Informatik und Psychologie weiter zusammenzuführen um eine „gemeinsame Sprache“ zwischen den Fächern zu entwickeln (z.B. Gegenüberstellen von Konzepten wie Aufmerksamkeit oder Intelligenz).